Samstag, 20. Juni 2020

Update - die neue "Normalität"


Die Nacht  endet der Alarmzustand auf den Kanaren, die neue "Normalität" beginnt und ab Montag ist es auch für Touristen aus dem Schengenland wieder möglich die Insel zu besuchen. 

 Der Gesundheitsminister, Salvador Illa, berichtete am Freitag, dass alle Reisenden,
 die ab Montag in Spanien ankommen, drei Primärkontrollen unterzogen werden.

Insbesondere müssen Reisende ein Dokument mit den Standortdaten und Informationen darüber ausfüllen, ob sie an der Covid-19-Krankheit erkrankt sind. Darüber hinaus müssen sie eine Temperatur- und Sichtkontrolle bestehen. Wenn der Passagier einen der drei Punkte nicht besteht, "wird er von einem Arzt untersucht", erklärte der Minister auf einer Pressekonferenz am Freitag.

"Es wird genügend Personal vorhanden sein, um alle Reisenden den drei Primärkontrollen zu unterziehen", sagte Illa, die "massive" PCR-Tests an allen im Land ankommenden Personen ausschloss.

 Text übersetzt aus Diario de Avisos


Mehr Freiheit, allerdings anders, denn es gelten bestimmte Verhaltensweisen sowie Gesundheitsvorschriften die zu beachten und befolgen sind:


Generelle Abstandsregelung:

Weiterhin gilt ein Abstandsgebot von 1,5 Metern. 
Kann dies nicht erfüllt werden muss eine Maske
 getragen werden.

Veranstaltungen:

Im Freien darf die Grenze von 1000 Personen nicht überschritten werden. In geschlossenen Räumen ist sie auf 300 Personen begrenzt. Ansammlungen ohne Abstand sind zu vermeiden, auf den muss zwingend stets geachtet werden.

Gastronomiebetriebe:

Zwischen Tischen und an der Bar muss der Sicherheitsabstand von 1,5 Meter weiterhin eingehalten werden.  Speisekarten die gemeinsam genutzt würden sind nach wie vor verboten.

Touristenunterkünfte:

Jede vorgeschriebene Sicherheitsmaßnahme muss eingehalten werden.

In den  Unterkünften dürfen nur Menschen im gleichen Zimmer untergebracht werden, die auch zu Hause zusammenleben. Freunde, die nicht die gleiche Wohnadresse haben dürfen sich ein Zimmer nicht teilen!

Animationsveranstaltungen dürfen nur im Freien stattfinden, und es darf keinerlei Austausch/Einbindung von Zuschauern stattfinden. Bei Buffets dürfen nur einzelne Teller herausgegeben werden, die Buffets selbst müssen  einen Spuckschutz besitzen. Schüsseln auf einem Tisch zwecks gemeinsamer Nutzung sind verboten.

Kulturelle Aktivitäten:

Hier gilt auch der Sicherheitsabstand und egal ob in offenen oder geschlossenen Räumen muss der Sitzplatz vorab zugewiesen werden.

Sportliche Aktivität:

In Hallen auf 25 Personen begrenzt, im Freien maximal 30 Personen. Es soll, wenn möglich, ein Hygieneabstand eingehalten werden und ein ständiger zwischenmenschlicher Kontakt ist verboten.

Öffentliche Shows so wie Sportveranstaltungen:

Falls der Sicherheitsabstand nicht gewährleistet werden kann muss eine Maske getragen werden. Die eigentliche Kapazität wird auf 75 Prozent festgelegt. Sollte diese größer sein gelten hier die Vorschriften von maximal 300 bzw. 1000 Personen.  Bei Sitzplätzen muss der Sicherheitsabstand eingehalten werden.

Religiöse Veranstaltungen:

Hier gilt in Kirchen ebenfalls der Sicherheitsabstand, so wie die 75 Prozent der eigentlichen Kapazität oder die Personenanzahl von 300/1000.

Beerdigungen:

Maximal 50 Personen im Freien oder 20 Personen im geschlossenen Raum. Das gilt auch für den Trauerzug und an Einäscherungszeremonien dürfen nicht mehr als 5 Personen teilnehmen. Der Sicherheitsabstand ist ebenfalls stets zu beachten. 

Jegliche private Veranstaltung:

Falls nicht aus einem selben Haushalt stammend muss der Sicherheitsabstand eingehalten werden.  Auch hier wieder die 75 Prozent der eigentlichen Teilnehmeranzahl, mit maximal 250 Personen im Freien und 150 in geschlossenen Räumen.

Camping:

Ist nur mit vorheriger Genehmigung der entsprechenden Gemeinde zulässig und beschränkt auf 20 Personen. 

Strände:

Auch hier ist der Abstand von 1,5 Metern obligatorisch! Es gelten die kommunalen Vorschriften, und Sport ist nur entweder einzeln oder paarweise gestattet. Näherer Kontakt zu anderen Personen ist verboten. Vorhandene Liegen müssen nach dem Gebrauch sofort desinfiziert werden, und diese müssen im Abstand von zwei Metern stehen. 

Spielplätze:

Dürfen wieder geöffnet werden, aber auch hier können die Gemeinden für sich entscheiden.

Gruppenausflüge:

Nur mit einem Maximum von 20 Personen erlaubt.


Das Nachtleben:

Menschenansammlungen müssen vermieden werden. Es ist nur in offenen Räumen und mit einer Kapazität von 75 Prozent erlaubt.  Die Tanzflächen müssen weiterhin geschlossen bleiben!!!!

Schulen:

Die Regeln für das kommende Schuljahr (bis dahin immer noch geschlossen) werden noch ausgearbeitet.



Stand: 20.Juni 2020/eventuelle Ergänzungen/Änderungen am Sonntag noch nicht berücksichtigt. Diese kann es nämlich geben wenn das BOC veröffentlicht wird.










Kommentare:

  1. Ein bisschen Normalität kehrt ein. Das ist schön. Ich denke, wir müssen trotzdem noch vorsichtig sein. Bei uns in NRW gibt es über 1000 infizierte Mitarbeiter in einer Fleischfabrik.

    Liebe Grüße auf die Insel.
    Sabine

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    1. Klar muss man es nach wie vor. Nicht umsonst sind gibt es nach wie vor so viele Vorschriften die einzuhalten sind.

      Die Bevölkerung wurde auch noch wieder vom Präsidenten gelobt für ihr Verhalten, gerade auf die lange Ausgangssperre die wir hatten.

      Allerdings ist auf den Kanaren das ganz große Problem nun die Flüchtlingsboote die ankommen (in diesem Jahr schon 87 Stück und letzte Woche auf Fuerteventura dann 34 Personen von denen 14 den Virus mitgebracht haben. Sind sofort "abgefangen" worden und die Kontrollen wurden nochmal verschärft.

      Ja, nicht nur bei Tönnies sondern ja auch in Göttingen erneut, aber da fand ich es absolut vorbildlich dass das Gebäude sofort großräumig abgesperrt und die Menschen unter Quarantäne gestellt wurden.

      Was da bei Tönnies abgeht ist für mich nicht nachvollziehbar. Nicht nur im Betrieb selbst sondern auch komplettes Versagen der Politik nicht sofort alles dicht zu machen.

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  2. Mit zaghafter Freude, liebe Nova, applaudiere ich, dass auf Teneriffa die Beschränkungen gelockert werden können. Es ist ja noch nicht vorbei und überstanden. Das Virus bricht unvermittelt hie und da aus - wie wir überrascht lasen. Der Skandal in NRW, beziehungsweise der nicht nachvollziehbare arrogante Umgang macht sprachlos...

    ...unweit von uns, im Raum Aichach kam es zu gehäuften Infektionen, die disziplinierter gehandelt worden waren.

    Hoffen wir das Beste.

    Liebe Grüße zum Sonntag von Heidrun

    PS: ich habe Dir gestern auf FB eine Nachricht gesandt.

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    1. Das stimmt...lange noch nicht und ich denke er wird auch niemals ganz verschwinden und wie z.B. bei einer Windpocken, Zecken- oder Grippeimpfung auch nur einen gewissen Virus dämpfen können und nie ganz verhindern. Wir werden mit leben müssen und es gilt jetzt wirklich vernünftig zu sein und zu bleiben.

      Oh,ok...sorry, bei mir ist da wieder die Zeit nur sporadisch reinzuschauen. Werde später gucken ☼

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  3. Es nähert sich nun zumindest der "alten Normalität" wir werden lernen müssen, mit der neuen umzugehen.

    Die Daumen sind gedrückt, das auch du bald wieder Gäste hast

    lg gabi

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    1. Genau so ist es.....und ja, hätte schon aber das Chaos mit gewissen Fluggesellschaften, es ist zum kotzen!!

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