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Donnerstag, 24. April 2014

XYZ der Natur

Heute die drei letzten Buchstaben des Alphabets zeige ich Pflanzen die ich auch im Garten habe:


X-Xanthosoma sagittifolium


Springbrunnen in El Tanque


Auch unter dem Namen Tannia bekannt stammt sie ursprünglich aus der Karibik und dem tropischen Mittelamerika und wurden von den Spaniern schon früh nach Europa gebracht.

Sie ist eine mehrjährige Pflanze die bis zu 2,5 Meter groß werden. Das leicht herzförmige Blatt bildet sich an langen Stielen, vermehrt sich krautartig, im Gegensatz zu Blüten die sich sehr selten bilden.

In einigen Ländern werden die Knollen nach wie vor als Stärkelieferant genutzt.

Y-Yucca

Yuccas im Garten

Die Yucca  oder auch Palmlilie findet man sehr häufig auf der Insel.  Sie gehört zur Familie der Agavengewächse und in der freien Natur verzweigt sie sich sehr häufig. Aufpassen muss man besonders bei den Blättern die sehr spitz enden und ferner am Rand scharf sind.


Z-Zitronenbaum

Zitronen im Garten

Was ist leckerer als eine frisch gepresste Zitrone vom Baum, oder schon alleine deren Duft wenn man vorbeigeht.

kleine Spielerei = Limone in Zitrone

Hier auf der Insel auch angebaut, kann man sie immer frisch auf den Wochenmärkten kaufen, und wer die Möglichkeit hat, der sollte mal ein Blatt leicht zwischen den Fingern reiben.








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Donnerstag, 10. April 2014

W- Wildprets Natternkopf





Schon einmal u.a. hier (klick) davon berichtet, ist der Natternkopf  (Echium wildpretii) alle Jahre wieder zwischen Mai und Juni ein Anziehungspunkt um in die Cañadas zu fahren. 



Einfach einmalig wie es dort oben in der doch kargen Landschaft plötzlich rot leuchtet.



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Donnerstag, 27. März 2014

V- Vanessa cardui

Der Distelfalter, dessen Heimat eigentlich die subtropischen Gebiete Nordafrikas sind, ist eigentlich ein Wanderfalter. Überall wo ihm die Winter zu streng sind macht er sich auf den Weg, und legt Strecken bis zu 15.000 Kilometer zurück um im Frühsommer wieder zurückzukehren.


Hier auf der Insel braucht er nicht reisen und so erfreut er sich an Disteln und Brennesseln, wo er auch seine Eier ablegt. Die Raupen ernähren sich nämlich hauptsächlich davon und sind somit auch keine Gefahr für die Landwirtschaft oder Gärten.  Als Falter saugen sie dann bevorzugt den Nektar von Luzernen und Klee.

Wegen des Fleckenmusters öfters  mit dem Admiral verwechselt befinden sich bei ihm jedoch auf der Unterseite der hinteren Flügeln eine Reihe von Augenflecken.





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Donnerstag, 13. März 2014

U- Uva de la Playa

Hier so genannt, ist sie auch unter den Namen "Coccoloba uvifera" oder auch "Seetraube" bekannt.


Diese immergrüne Baumart kann bis zu 15 Meter hoch werden, bildet dickes Gebüsch und vor allem ist sie salztolerant. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund das man sie hier auf der Insel oft an den Stränden sehen kann und der hiesige Name stammt.


Ihren Ursprung in Florida sind die Blätter ledrig, fast herzförmig und glatt. Die Trauben (Früchte) sind essbar und sollen als Wein oder Marmelade verarbeitet werden können. Je nach Reife werden sie dunkelrot.

Meine Fotos sind entstanden oberhalb der Playa Jardin in Puerto de la Cruz.




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Donnerstag, 27. Februar 2014

T- Tecomaria capensis

Die Tecomaria capensis, das Kap-Geißblatt hat in der englischen Sprache den, wie ich finde, schönsten Namen: "Honeysuckle".

Blüte aus meinem Garten

Ursprünglich aus Südafrika, wird sie hier ebenfalls angepflanzt und als Kübelpflanze in Gärtnereien angeboten. Ob als Strauch, hochgewachsen oder flächig, lassen sie sich dem Wunsch entsprechend leiten und besonders schön ist dass sie keine Dornen besitzen (wie eine Bougainvillea)

Sie ist ein immergrüner Kletterstrauch dessen Blüten an kleine Kelche erinnern. Bis zu 20 orangefarbene Einzelblüten, zu einem Staubwedel geformt, röhrenförmig mit herausragenden Staubfäden, leuchten schon von  Weitem. 




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Donnerstag, 13. Februar 2014

-S- Senna didymobotrya



Ursprünglich aus Afrika ist die "geflügelte Senna", aus der Familie der Hülsenfrüchtler stammend,  eine immergrüne Pflanze mit goldgelben Blütenkerzen die bis zu 50 cm lang werden können.


Die feinen Blätter, die gefiedert sind, klappen bei intensiver Sonneneinstrahlung so wie bei Sonnenuntergang zusammen. Ein Schutz um sich vor Verdunstung zu schützen.


Ihre Samen befinden sich in braunen Hülsen die, neben der Blüte, diese Pflanze dekorativ ins Licht setzen, und ihren Duft finde ich einzigartig. Sobald man die Blütenknospen oder die Neuaustriebe berührt wird man sofort an Erdnussflips erinnert.




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Donnerstag, 30. Januar 2014

R- Ravenala madagascariensis



Diesen schlanken, hochwüchsigen "Baum der Reisenden" kann man hier oft in Grünanlagen, Parks und an Promenaden entdecken.


Die Blüte an eine Strelizie, die Blätter an einen Bananenbaum erinnert, unterscheidet sie sich zu diesen an der Blattstellung.  Diese bilden im 90° Winkel zu den Stielen  eine perfekte Fächerform.


Ihren ungewöhnlichen Namen soll sie aufgrund der Wassertaschen an den Blattblasen haben. Angeblich sollen diese dem einen oder anderem Reisenden durch das aufgefangene Wasser das Leben gerettet haben.



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Donnerstag, 16. Januar 2014

Q - Quelle und Quisqualis indica


Gleich zwei Q's habe ich heute mitgebracht und beginnen möchte ich mit einem schönen Spruch

Ihr Klang war so frisch wie der Schatten der Bäume den sie bewässerten


den man an der wichtigsten Quelle, der "Madre del Agua" lesen kann.



Vor genau fast einem Jahr schon einmal hier (klick) davon berichtet, möchte ich es heute noch einmal hervorholen, denn was ist ein Bach, ein Fluss oder das Meer ohne Quelle 

-Natur pur eben-

Diese Quelle ist Bestandteil des Naturschutzgebietes Rambla de Castro (klick) das im Norden der Insel liegt, und von La Guancha aus mit dem Auto schnell zu erreichen ist.

*******

Mein zweites Q widme ich der "Quisqualis indica", oder besser als "Ragunschlinger" bekannt. 




Wie der Namen schon sagt ist sie eine Schlingpflanze die bis zu 7 oder 8 Meter hoch werden kann, wenn man sie dann lässt.

 

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Donnerstag, 2. Januar 2014

P - Puderquastenstrauch


Die "Calliandra haematocephala" ist ein immergrüner Strauch der bis zu 3 Meter hoch werden kann. 


Die wechselständig, doppelt gefiederten, grünen Blätter haben einen rötlichen Neuaustrieb (wie kleine Beeren) an deren Ende sich pinselartige Blütenköpfe bilden.


Überragt von diesen unzählig, langen und strahlenen Staubfäden ist diese Pflanze schon von weitem sehr auffällig, und hier auf der Insel kann man sie u.a. auch im Taoro Parque sehen.
 




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Donnerstag, 19. Dezember 2013

O- Orangen und Orchideen


Wer auf die Insel kommt und gerne Orangen mag, der ist hier sehr gut aufgehoben. Nicht selten kann man, trotz der Bauernmärkte, an der Straße Tinerfeños sehen die ihre eigene Ernte verkaufen. 

Orangen aus der Nachbarschaft und Bauernmarkt

Saftig und lecker haben sie noch einen wirklichen Orangengeschmack, und was gibt es Besseres als Vitamine zu sich zu nehmen.


Erwähnenswert ist auch ein weiteres "O" auf der Insel. So gibt es hier nicht nur in Parks z.B. dem Orchideengarten "Sitio Litre"  einige Arten zu sehen, mit einem Blick nach oben stehen sie ebenfalls auf vielen Dachterrassen.  Ebenso, je nach Jahreszeit, zeigen sie sich in ihrer natürlichen Schönheit z. B. im Mercedeswald der Insel. 

Orchideen aus dem Loro Parque

Wer nun noch die Orange von einer anderen Seite kennenlernen möchte, hier ein Rezept einer Orangenmojo (klick)



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Donnerstag, 5. Dezember 2013

N- Nispero



Schon mehrfach von der Nispero, der Wollmispel, berichtet  u.a. (Mai 2009 (klick) / Mai 2012 (klick)) zeige ich heute den aktuellen Stand der Nisperoblüte.






Momentan erfreuen sich viele Bienen und Schmetterlinge daran, sowie Vögel weil sie dort viele Insekten finden, und ich dann wenn ich wieder im Vorbeigehen naschen kann- bevor geerntet wird.



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Donnerstag, 21. November 2013

M - Monarchfalter


Der Monarchfalter, der eigentlich ein Wanderfalter ist,  bleibt das ganze Jahr auf den Kanaren und ist auf der Insel  häufig zu sehen.


Sie ernähren sich von Seidenpflanzengewächsen und durch diese nehmen sie giftige Stoffe auf. Somit sind sie für natürliche Feinde ungenießbar, und auch schon als Raupe brauchen sie sich wegen ihrer auffälligen Färbung nicht zu tarnen. Diese Färbung zeigt ihre Giftigkeit an und so starten auch Vögel keinen Versuch sie zu fressen.


Nachdem die Weibchen mehrere hundert Eier auf die Seidenpflanzen gelegt haben, werden aus den Eiern kleine Raupen die sich gierig über die Pflanze hermachen und sie kahlfressen. Weitere 2 Wochen später verpuppen sich die Raupen in einen zuerst grünlichen Kokon bis sie dann nach weiteren 10 bis 14 Tagen zu prachtvollen Faltern werden.


Wer mehr über diese wundervollen Geschöpfe lesen möchte, der sollte zum Beispiel mal bei "Wiki"  nachlesen, denn der Monarchfalter ist mehr als ein wunderschöner Schmetterling.

Hier auch noch ein paar Links von meinen alten Posts 
über die Schmetterlinge:








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