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Montag, 1. Oktober 2012

Auch hier gilt:

Bitte keine Wertsachen im Auto lassen!!!!

Denn ein unvergesslicher Urlaub soll positiv gemeint sein.


Leider wurde auch hier von einer Zunahme diverser Autoeinbrüche berichtet, bei denen die Täter sich in sekundenschnelle zurückgelassene Gegenstände aus dem Auto aneignen.

Meist bei Einkaufszentren oder auch Aussichtspunkten wird "zugeschlagen", auch wenn man sich nur ganz kurz vom Fahrzeug entfernt.

Also lieber eine Kameratasche schleppen und sich nach dem Bummel oder Einkauf auch weiterhin freuen.

Falls jedoch mal etwas passieren sollte und man sich in deutscher Sprache verständigen möchte, dann kann man auch die Nationalpolizei unter einer extra dafür eingerichteten Rufnummer: 

 (+34) 902 102 112 

kontaktieren. Diese Rufnummer ist Montags bis Freitags von 9 bis 21 Uhr erreichbar. Ansonsten gilt nach wie vor die europaweit bekannte Nummer 112.



Mittwoch, 26. Oktober 2011

Im Lokal bezahlen


Um gleich vorweg Missverständnisse auszuschließen sollte der Urlauber wissen, dass beim Bezahlen der Kellner nicht am Tisch stehen bleibt und sofort kassiert. 


Auf einem Teller wird einem die Rechnung gebracht, und sobald man als Gast das Geld daraufgelegt hat wird der Teller wieder mitgenommen. Mit dem Wechselgeld wird er dann wieder an den Tisch gebracht, und man kann sich selbst entscheiden ob und wieviel Trinkgeld man geben möchte.

Wissen sollte man auch dass man, falls getrennt abgerechnet werden soll, das immer gleich vor der Bestellung dem Kellner schon klar machen sollte. Normalerweise wird nämlich immer nur eine Rechnung erstellt und das Geld gemeinsam auf den Teller gelegt.  Somit sollte man sich auch nicht wundern, wenn man um eine getrennte Rechnung gebeten hat,  dass ein Riesendurcheinander entstehen kann  weil es dennoch vergessen wurde.

Deswegen sollte man aber nicht böse sein oder sich gar aufregen....das ist hier einfach die "spanische Gelassenheit".

Freitag, 30. September 2011

Sonne und Salz strapazieren auch die Haare

Nicht nur an den Sonnenschutz sollte gedacht werden. Auch die Haare leiden wenn sie den Sonnenstrahlen, der salzigen Luft und dem Salzwasser oder auch Chlorwasser ausgesetzt sind. Von daher gehört ins Reisegepäck auch immer eine gute Spülung sowie eine Haarpackung (falls man es nicht vor Ort kaufen möchte).

Die meisten Männer haben damit weniger ein Problem, aber da sollte auf keinen Fall der Sonnenschutz auf dem Kopf vergessen werden. Ich habe schon so einige rote "Kahlköpfe" laufen sehen, und das kann sehr weh tun.

Tja, und was macht man wenn die Haare einfach zu strapaziert sind, trotz guter Pflegemittel??




Da greift man zur Schere und schneidet einfach mal so gute 20 cm ab :-))))


Dienstag, 20. September 2011

Strandregeln bitte beachten

Regeln gibt es überall auf der Welt, und diese sollten auch beachtet werden um keinen Ärger oder unnötige Ausgaben in der Urlaubskasse zu haben.

So findet man  auch hier an den Stränden diese Hinweisschilder, die dem Urlauber genau sagen auf was er zu achten hat.

Am Strand selbst kann man dann auch die Beflaggung sehen, allerdings nehmen so einige Menschen dies nicht ernst. Eine gelbe Fahne spricht schon von "Vorsicht" und die Wellen sollten niemals unterschätzt werden.

Die rote Fahne sagt eindeutig aus, dass das Baden verboten ist, denn nicht nur die gefährlichen Wellen können dem Badenden zu schaffen machen, auch die Unterströmungen können aufs Meer ziehen und eine Rückkehr unmöglich machen.
Immer häufiger mussten in der letzten Zeit Menschen vor dem Ertrinken gerettet werden. Mindestens einmal in der Woche hört man von Rettungsaktionen, oft sogar mit dem Helikopter.

Diese Gefahren sollten nicht unterschätzt werden, nicht umsonst gibt es die Fahnen und die Rettungsschwimmer, die man, mal so nebenbei bemerkt,  in solchen Situationen auch in Gefahr bringt. 


Eines sollte einem Badenden immer klar sein: Sobald man sich in diese Gefahr begibt, trotz der Hinweise, dann darf man auch die anfallenden Rettungskosten bezahlen. Was immerhin dann noch ein Trost ist, denn man hat überlebt.

 

Freitag, 19. August 2011

Sommerzeit-Fiestazeit

In den Sommermonaten wird hier auf der Insel überall viel gefeiert. Egal ob es sich um Feiertage oder andere Festlichkeiten handelt, der Spanier feiert gerne und ausgiebig. 

Dran gewöhnen sollten sich Urlauber auch an den damit verbundenen "Krach". Da wird schon mal gut und gerne bis morgens um 4 Uhr gelacht, getanzt und die Musik ist über ziemliche Entfernungen zu hören.  Dazu gehört zum Beispiel auch das Glockenläuten der Kirchturmuhr, oftmals verbunden mit einem "Feuerwerk" bzw. Böllern.

Ich habe es mal aufgenommen damit ihr es sehen bzw. hören könnt. Einmal am Tage und anschließend morgens um 6 Uhr.


Ich persönlich finde es nach all den Jahren immer noch schön, mich stört es auch nicht, und bis dato waren meine Gäste auch immer fasziniert von der "anderen Art der Lebensfreude".

Samstag, 23. Juli 2011

Komplimente von dem Spanier



Eines sollten Urlauber auch wissen: Der Spanier und auch die Spanierinnen machen sehr gerne Komplimente. 
Also sich nicht wundern wenn im sie im Geschäft mit "Hola Guapa/Guapo" (Schöne/Schöner) angesprochen werden. Egal ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt, genauso ob es eine Frau oder ein Mann sagt, hier werden sehr viel und oft solche "netten Aufmerksamkeiten verschenkt". 

Somit nicht gleich rot werden oder mehr reininterpretieren als vorhanden ist. Man möchte damit eine Freude machen, und sind wir mal ehrlich: Wer hört solche Worte nicht gerne und fühlt sich sofort bestätigt und klasse.

Mittwoch, 13. Juli 2011

Berührungsängste sind fehl am Platz


Urlauber sollten nicht erschrecken, und falls sie Berührungsängste haben, diese auch versuchen zu überwinden.




Generell wird sich nur unter Männern mit einem Händedruck begrüßt. Einheimische, also Spanierinnen sowie Spanier, begrüßen grundsätzlich Frauen mit einem gehauchtem Wangenkuss. Da ist es ganz egal ob man die Person schon kennt oder gerade kennengelernt hat. Es wird zuerst die Rechte und dann die linke Wange hingehalten.

Donnerstag, 30. Juni 2011

Nicht überall ist FKK erwünscht






Urlauber sollten wissen: Nicht nur nicht erwünscht, sondern auch nicht erlaubt!






Ein Grund für mich darauf aufmerksam zu machen ist ein Bericht, dass Anwohner von Igueste mittlerweile empört sind über die Freizügigkeit einiger Strandbesucher. Vorausgegangen sind Sperrungen einiger FKK-Strände oder Strandabschnitte, an denen durch das Unwetter und den heftigen Regen Erdrutsche hervorgerufen wurden.

Nun meinen FKK-Anhänger sich überall breit machen zu müssen und gehen einfach in Badebuchten wo es nicht erlaubt ist.

Liebe Urlauber, bitte zeugt auch hier den Respekt den Bewohnern gegenüber. Nicht nur die ältere Generation fühlt sich damit nicht wohl, es gibt auch genug junge Leute die die Nacktheit in der Öffentlichkeit nicht befürworten. Es wird nicht gern gesehen, von daher bitte auf die noch vorhandenen Strandabschnitte ausweichen wo FKK erlaubt ist.
klicken zum vergrößern

Auf der oberen Karte habe ich einige Strände markiert, weitere Info gibt es in jeder Touristeninformation oder auch in dem Heft " Die besten Strände, Playas, Beaches" das man u.a. an Petras Bücherstand beim Mercardo 2000 (Spar) käuflich  erwerben kann.


Freitag, 24. Juni 2011

Besonderheiten im Straßenverkehr

Grundsätzlich gibt es hier auf der Insel nicht so viele Unterschiede zum deutschen Straßenverkehr.

Wer sich an die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen hält, der fährt schon richtig.

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Auf den Autobahnen gilt, mit wenigen Ausnahmen, 100 km/h. Innerhalb der Ortschaften, mit Ausnahmen  50 km/h.
Diese Ausnahmen sind durch die Schilder gut sichtbar, oder wie in einigen Orten durch Markierungen auf den Straßen. Durch die Steigungen bzw. das Gefälle auch immer gut sichtbar.
Besonderheiten sind die gelben und blauen Linien:
Gelbe Linien zeigen immer an, das hier nicht geparkt werden darf, und Schraffierungen das dieser Bereich auch nicht befahren werden sollte.

Man sieht sie nicht nur auf den Straßen sondern vor allem auch vor Grundstückseinfahrten oder Garagen. Zu den gelben Linien kann man dann an den Mauern oder Häusern immer ein Schild mit der Aufschrift: "Vado permanete" sehen. 




Das bedeutet, dass der Grundstückseigentümer für diese gelbe Linie auch monatlich oder vierteljährlich an die Stadt bezahlen muss. Sicherlich gibt es auch Garagen die nur mit einem "Garaje-Schild" gekennzeichnet sind und keine gelben Linien haben, allerdings bietet es die Höflichkeit sich dort auch nicht einfach vorzustellen.




Blaue Linien zeigen dem Autofahrer an das er hier parken darf, aber Vorsicht: mit dieser blauen Linie ist immer ein kostenpflichtiger Parkbereich gekennzeichnet. Somit umschauen wo ein Parkautomat steht und auch ein Ticket ziehen.

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Oftmals wundert sich vielleicht ein Autofahrer, wenn plötzlich ein Auto den Blinker links setzt und sich dort keine Straße zum abbiegen befindet. Links blinken bedeutet nicht zwingend  links abbiegen.  Ein links gesetzter Blinker kann auch ebenso eine Verkehrsbehinderung bedeuten bzw. einen stockenden Verkehrsfluß, sei es durch abbiegende Autos, Fußgängern die die Straße überqueren wollen, ein haltendes Auto usw.  

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hier bitte längs zur Fahrbahn parken
Wer früher schon in Puerto de La Cruz gewesen ist, der sollte auf keinen Fall mehr schräg zu den Parkbuchten, mit Reifen auf dem Gehweg, parken. Besonders an dieser Stelle (Foto) früher üblich, ist es nach dieser Neugestaltung nicht mehr erlaubt, und wie ich von einem Anwohner erfahren habe, werden sehr schnell "Tickets" verteilt.

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Auch allgemeine Verkehrskontrollen sind hier normal.  Falls man rausgewunken wird, einfach rechts ranfahren, den Führerschein und die Fahrzeugpapiere zeigen und normalerweise war es das auch. Viele Polizisten sprechen auch mittlerweile Englisch.

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Telefonieren mit dem Handy ohne Freisprecheinrichtung ist auch hier verboten!!

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Verkehrsverstöße sind teurer als in Deutschland, und werden auch mittlerweile zurück in der Heimat  eingezogen ....Leihwagen hin oder her.


Kleiner Tipp: Achtet zwingend bei Autoanmietung auf gelbe Warnwesten und zwei Warndreiecke. Diese werden hier bei Pannen oder Unfall vor und hinter dem Auto hingestellt, und die Warnwesten müssen bei Verlassen des Autos, außerhalb geschlossener Ortschaften, getragen werden.

Samstag, 18. Juni 2011

Bitte doch etwas anpassen




Eines dürfte ein Tourist auch sofort feststellen: Der Tinerfeño legt Wert auf gute Bekleidung, und auf jeden Fall wenn er in eine Kirche oder Kathedrale geht. 

Von daher muss man sich nicht wundern, wenn man als " guiri " doch eventuell schief angeschaut wird, falls man etwas "anders" aussieht. Luftige Kleidung sowie FlipFlops sind ja in Ordnung wenn man an den Strand geht, aber man sollte sich doch bitte entsprechend kleiden sobald andere Unternehmungen geplant sind. Schon alleine um nicht unangenehm aufzufallen, sich vielleicht auch selbst wohler zu fühlen und auch aus Respekt dem Gastland gegenüber.


Was natürlich nicht heißen soll, dass man sich nicht luftig anziehen darf, aber ich glaube ihr wisst schon wie ich es meine.

Dienstag, 14. Juni 2011

Bars und ihre Tapas



Tapas gehören zu Spanien und somit auch zu Teneriffa wie die Weißwurscht und Brezel zu Bayern. 






Tapa bedeutet "Deckel/Abdeckung" und es sind kleine, leckere Häppchen die gerne zum Wein gegessen werden. 


Sicherlich bekommt man sie auch in jedem Restaurant, allerdings typisch sind sie für Bars, die man fast an jeder Ecke finden kann. In eine Bar geht man hier den ganzen Tag, sei es um einen Kaffee zu trinken oder sich zwischendurch mal eine Kleinigkeit zu gönnen. 


Viel Spaß macht es allerdings auch am Abend, so von Bar zu Bar zu ziehen und sich unter die Einheimischen zu mischen. Man kann sich dann von den "vorbeiziehenden Schalen", an die Nebentische gebracht,  inspirieren lassen was man essen möchte.

Oftmals bekommt man mit der ersten Getränkebestellung auch automatisch eine Tapa auf den Tisch gestellt, nur sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es nicht überall kostenlos und eine Aufmerksamkeit des Hauses ist.





Anmerkung: die Rezepte für die gezeigten Tapas befinden sich unter dem Thema Spanische Rezepte.

Samstag, 11. Juni 2011

Was tun im Restaurant?

 Als Urlauber sollte man wissen, dass Essen hier richtig zelebriert wird. Ferner sitzen die Tinerfeños nicht schweigend am Tisch, es kann also auch mal lauter werden. 


Um die Mittagszeit findet man fast überall eine Tafel mit dem Menú del Día, dem Tagesgericht, und falls nicht dann sollte man einfach danach fragen. Das Menú besteht aus drei Gängen und ist immer sehr preiswert. Da macht der Besuch eines auch teureren Restaurants mal Spaß.

Allerdings sollte man sich auf keinen Fall sofort unaufgefordert an einen Tisch begeben; auch hier werden meistens die Plätze zugewiesen.  Somit einfach hineingehen, erst einmal abwarten und umschauen. Falls man sich den Platz von alleine aussuchen kann, dann teilt dies einem der Kellner auch mit.



Schliesslich möchte man doch nicht als "guiri" (Touri) bezeichnet werden.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Traditionen und Stolz

Nicht nur auf den Teide sind die Einwohner stolz, nein auch dass sie Tinerfeños sind. Somit sollten sich die Urlauber nicht wundern wenn sie auch gerne so bezeichnet und nicht einfach nur Spanier genannt werden.

Es wird sich im gesamten Spanien ganz stark mit den eigenen Region identifiziert und auf Traditionen Wert gelegt. 

Modern eingestellt werden an bestimmten Feierlichkeiten wieder die alten Trachten angezogen, man ist halt Stolz darauf....so wie der Bayer auf seine Lederhosen.


In Handarbeit hergestellt, werden für die Unterwäsche, Hals und Schultertücher Garn und Leinen verwendet, und im Webstuhl gesponnen werden Seide und Wolle für den Rest benutzt.  Selbst Knöpfe, Hüte und Zubehör werden in Handarbeit gefertig.

Dienstag, 31. Mai 2011

Anfassen erlaubt...

...aber nicht einfach so.

Eines sollte sich ein Urlauber auch merken: Hygiene ist den Spaniern wichtig, gerade wenn es um Lebensmittel geht.

Einer der vielen "Minimärkte" in La Guancha

Überall auf der Insel findet man viele kleine Stände, Märkte und Supermärkte, und das Angebot an Obst und Gemüse ist wirklich groß und hervorragend. Allerdings sollte man es niemals einfach so mit der Hand anfassen.  

Entweder man wartet ab bis eine Verkäuferin ankommt und man seine Wünsche kundtut oder man nimmt sich einen Plastikhandschuh und bedient sich alleine.  Einfach so rumgrabschen ist eine Unart und wird von den Bewohnern gar nicht gern gesehen.  
"Minimarkt in Puerto de La Cruz"
Also immer schön abwarten oder schauen ob so ein Ständer, wie auf dem Foto, zu sehen ist. Oftmals bekommt man auf Märkten eine Tüte in die Hand gedrückt, die man dann, umgedreht, als eine Art Handschuh benutzen kann.

Ebenso sollte man auf Warteschlangen achten. Auch hier gilt es sich niemals einfach vorzudrängeln, sondern hinten anzustellen oder zu schauen ob sich irgendwo eine Rolle mit Nummernausgabe befindet. 


Selbst beim kleinen Loro Parque Zug, der einen kostenlos von der Stadtmitte zum Park fährt, sollte man die Ellbogen weglassen, denn dort stehen sogar "Aufseher" die sofort eventuelle Unstimmigkeiten regeln.

Dienstag, 24. Mai 2011

Siesta ist Pflicht


Nicht nur als Zuwanderer, auch Urlauber müssen sich wahrscheinlich an die Öffnungszeiten der Geschäfte gewöhnen. 

Im Allgemeinen geht es morgens nie vor 10 Uhr los. Vorher werden die Straßen gereinigt, aufgeräumt, gefegt und gewischt. Kaum geöffnet kann man damit rechnen, dass die Geschäfte auch zwischen 13 und 14 Uhr wieder schließen und ihre Mittagspause machen. Sogar in den Touristenhochburgen werden die meisten Läden zur Mittagszeit geschlossen.

Somit sollte man sich dem Tagesrhythmus anpassen, die Seele baumeln lassen und sich einfach irgendwo niederlassen. Ein Café findet sich bestimmt, und wenn man sich auch beim Essen den Spaniern anpassen möchte, dann sollte man wissen, dass das Mittagessen für den Spanier meist erst gegen 14-14:30 Uhr beginnt und am Abend nie vor 21-22 Uhr gegessen wird.
  
Allerdings findet man immer ein Restaurant, das auch durchgehend warme Küche anbietet, sei es ein Tagesgericht, von der Karte oder auch die leckeren Tapas.

Die Siesta ist dem Tinerfeño heilig, und damit lebt es sich ziemlich gesund.

 

Freitag, 20. Mai 2011

Lautstärke und Krach ist relativ



Wer schon einmal in südlichen Ländern gewesen ist, der kennt es, die Südländer haben einfach ein anderes Temperament, reden mit Händen und Füßen und das auch meist nicht leise.

So auch hier auf der Insel. 



Man unterhält sich über die Straße oder den Garten hinweg, morgens steht man vor dem Haus und unterhält sich erst einmal über das Wetter. Falls man abgeholt wird, braucht nicht geklingelt zu werden, die Autohupe tut es auch.

Lautstärke ist für den Spanier absolut kein Problem und die Toleranzgrenze ist sehr hoch.  Hier stört sich niemand daran, wenn auch am Wochenende gehämmert und geklopft wird. An den Müllcontainer findet man keine Schilder mit Einwurf-Uhrzeiten. Die Hunde in der Nachbarschaft dürfen laut bellen, und die Musik kann auch lauter gestellt werden. Die Müllabfuhr kommt, nicht nur hier im Ort, sondern auch oft bei den Hotels in den frühen Morgenstunden, und es kann auch schon mal vorkommen, dass die Mitarbeiter sich dabei lautstark  unterhalten.

Von daher sollten sich Urlauber nicht wundern wenn es lauter zugeht, und es auch akzeptieren dass Kinder hier noch Kinder sein dürfen. 

Hier beschwert man sich nicht über Lautstärke, man lebt damit und das  sogar sehr gut.