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Dienstag, 25. Januar 2022

"Hommage" an die Töpfertradition

 

Die Anfänge, die abgesperrte "Baustelle" (klick) im Juni 2021 gezeigt, gab es nach und nach Veränderungen und nun ist die "Hommage" an die Töpfer-Handwerkskunst von La Guancha fertig.


 

 "Wir wollen, dass La Guancha langfristig zu einem Freilichtmuseum wird, in dem unsere Nachbarn und Besucher die wichtigsten Elemente des Kulturerbes, das uns umgibt, die lokale Geschichte und ihre Protagonisten leicht erkennen und entdecken können", sagt Lorena Socas, Leiterin der Kulturabteilung von La Guancha.

Unter Leitung des lokalen Künstler Jesús Pérez zeigt diese Initiative einige der traditionellsten Stücke der lokalen Keramik die von der Gemeinschaft Modea tu Barro hergestellt wurden. 

Große "umlaufende" Platte aus lokalem Ton, ca. 60 cm lang, mit einem 12 cm hohen Rand und einer Aussparung an einer Seite um das Rösten von Getreide zu erleichtern. Es handelt sich um ein grundlegendes Stück aus der Zeit der ersten Siedler der Insel, den Guanchen, die dieses Stück verwendet haben, um das Korn zu rösten, um das auf den Kanaren bekannte Gofio zu machen. Zunächst wurde es mit Gerste und Weizen gegessen, aber dank der Einführung von Mais aus dem amerikanischen Kontinent im 16 Jahrhundert wurde dies in die Ernährung aufgenommen.


Talla oder Bernegal ist ein großer Steingutbehälter der zum Transport und zur Aufbewahrung von Frischwasser verwendet wurde. Er ist in der Mitte breiter als am Boden und an der Öffnung. Je nach Gebiet war die Verzierung glatt, gerippt oder bemalt.Dieses Gefäß wurde, wie alle kanarischen Keramiken im Allgemeinen, von Frauen hergestellt. Es wurde ein traditionelles Verfahren angewandt, vollständig von Hand und ohne Töpferscheibe, und die Männer waren diejenigen, die mit der Töpferin beim Brennvorgang im Einkammerofen zusammenarbeiteten.

Beim Gánigo handelt sich um ein Gefäß aus gebranntem Ton das von den alten Bewohnern der Kanarischen Inseln verwendet und von den kanarischen Ureinwohnern, den Guanchen " hergestellt wurde. Sie stellten es vollständig von Hand und ohne Töpferscheibe her. Dieses Gefäß hatte eine häusliche Funktion und diente als Glas oder Tasse zum Transport und zur Erwärmung verschiedener Speisen, vor allem von mildem Essen; es war auch ein religiöses und politisches Symbol. Es gibt sie in verschiedenen Formen und Größen, aber die beliebteste ist die halbkugelförmige Kanne, die entweder einfarbig oder ganz glatt verziert war.


Abgeschlossen wurde das Projekt mit der  Wiederherstellung eines traditionellen Töpferofens aus dem Viertel El Farrobo, der sich bereits vor einigen Jahren neben dem städtischen Handwerkszentrum befand.

Glasscheibe angebracht

 
hinter Glas weitere Töpferarbeiten

Informative Tafeln, mit Texten von Conchi Rodríguez, Koordinatorin des Zentrums, auf denen historische Daten in spanischer und englischer Sprache über die Öfen und die Töpferkunst aus der Umgebung zu lesen sind (beraten vom örtlichen Töpfer David Pérez).


Lorena Socas hat  darauf hingewiesen, dass weiterhin kulturelles Erbe geschaffen werden soll um die Geschichte des Volkes zu verbreiten. Das Kunsthandwerk hat La Guancha seit vielen Jahren seinen Namen gegeben, und die Töpferei, die vor allem im Viertel El Farrobo entwickelt und zum wichtigen Bestandteil wurde, ganz besonders.  Es überrascht nicht, dass Ende des 19. Jahrhunderts in diesem kleinen Guanchero-Kern fünfzehn Töpferöfen registriert wurden. Das Ziel, so Socas, sei es diese Arbeit mit der Schaffung weiterer Ausstellungsräume fortzusetzen, in denen sowohl Bewohner als auch Besucher einen Teil der Eigenheiten des Volkes kennenlernen können.



 

 

Donnerstag, 4. März 2021

Keine "Schweinerei" mehr

Der eine oder andere Leser mag sich noch an die "Schweinerei" (klick) am Mirador und der Estacion an der TF5 erinnern. 


 

Hier komme ich auch immer vorbei wenn ich die Küstenstraße in Richtung Puerto de la Cruz fahre oder umgekehrt zurück nach Hause. Nach guten anderthalb Jahren bin ich auch mal wieder angehalten um nach Erledigungen einen Cortado zu trinken und einen kleinen Happen zu essen. Geparkt ging es sofort zum Geländer um nach unten zu schauen, und was konnte ich sehen:


 

nix-nada, keine Schweine mehr. Alles auf- und weggeräumt scheint es die nicht mehr zu geben.  Allerdings auch wenn man dort nicht einkehrt lohnt sich der Stop um die Aussicht zu genießen. 

Nach rechts in Richtung Puerto de la Cruz


 

und nach links aufs Meer und auf eine  Finca mit den Bananenplantagen.



 

Tja, und einmal umgedreht sehe ich immer den "Steinbeisser" und noch weitere Gesichter in den Felsen.

 


 

Freitag, 4. August 2017

Neue "Schweinerei"


An der Cepsa y Estacion El Mirador Tenerife wieder einmal den Blick nach unten gemacht, hat sich beim Zuhause der Tiere etwas verändert (klick ältere Beiträge)


Nun zwar mit Zaun davor haben sie  allerdings auch nach wie vor die Möglichkeit seitlich vorbeizugehen um im grossen Gelände ihre Runden zu drehen.






Auch an diesem "Calima-Tag" war es sehr heiß 
und das Trinkbecken wurde zum kleinen Pool. 



Dienstag, 23. August 2016

Calle Tegueste wieder freigegeben


Erinnert ihr euch noch an den Abgang in der Calle Tegueste/Punta Brava, deren Evakuierung, die Baustelle sowie die Arbeiten die vorgenommen wurden?  (klick hier).

Nach 16 Monaten und 670.500 Euros Investion wurde sie für den Publikumsverkehr wieder freigegeben und auch die Bewohner dürfen sich wieder sicherer fühlen.


Allerdings ist sie nur noch für Fußgängerverkehr frei, auch die Bewohner dürfen mit ihren Fahrzeugen hier nicht mehr reinfahren.  Allerdings ließe sich damit leben, so findet hier nun wieder Leben statt.


Bleibt zu hoffen das es an keinen weiteren Stellen 
zur Unterspülung kommt.

Hier ein Link mit Bericht und Fotos:






Dienstag, 26. Januar 2016

Erinnert ihr euch noch....

...an die Yuccafällung im Oktober 2014 (klick) und die neuen Triebe (weiter runterscrollen-klick) die sich überall haben blicken lassen?



Tja, die Blumentöpfe musste ich von den Stämmen wieder runternehmen, und mal gut dass ich dort keine Sitzecke von gemacht habe, denn die Blätter würden wahrscheinlich ganz schön im Popo pieksen.


Schon öfters ausgeschnitten, in Töpfe gepflanzt, verschenkt und auch Gästen schon Ableger mitgegeben wachsen sie mittlerweile auch in Schweden.

Freitag, 6. November 2015

Erinnert ihr euch noch?


Im Januar 2013 ein "anschmiegsames" Auto gezeigt (klick Post)


2013


wollte ich schon lange zeigen wie es nun aussieht.


Viel von diesem Anschmiegen ist nicht mehr übrig geblieben:


So hat die Sonne die Natur austrocknen lassen 


und zudem wurde das Auto selbst ausgeschlachtet. Nun nur noch ein Haufen Schrott der für mich allerdings auch  traurig guckt.



Einen nicht-traurigen Tag mit viel Sonnenschein
wünscht euch von ♥en

 

Dienstag, 30. Juni 2015

Erinnert ihr euch noch?


Einmal an den Kran den ich in Punta Brava (klick) fotografiert habe so wie auch die Evakuierung in der Calle Tegueste dort?


In der letzen Woche dort vorbeigekommen konnte ich 
wieder einen Kran beobachten.


Noch fleissig am Gebäude am bauen liegt dieses neue Haus (muss zum Loro Parque gehören bzw. wird von den Betreibern gebaut-wofür dürfte sich dann irgendwann mal zeigen) mit der Rückseite ebenfalls im gesperrten Teil  der Calle Tegueste


bei der es immer noch so aussieht. Weiterhin abgesperrt scheinen die Häuser nach wie vor nicht wieder bewohnt zu sein und in meinen Augen ist auch noch wieder ein bisschen mehr vom Weg abgebrochen.


Der letzte Stand, den ich gelesen habe, ist das es geprüft wurde und Maßnahmen zwecks Instandsetzung stattfinden sollen. In den Medien ist es aber nun diesbezüglich sehr ruhig, wobei ich auch andere vorher immer aktuelle Seiten vermisse. Mir kommt es schon fast so vor als ob es mit der Wahl und dem Bürgermeister-Amtswechsel in Puerto zu tun hat. Mag mich aber auch täuschen.


Dienstag, 5. Mai 2015

Evakuierung


Erinnert ihr euch noch an den Post von Punta Brava (klick) und dem kleinen Spaziergang an der Küste entlang 

 

und was sie anstellen kann?



Genau in dieser Straße, der Calle Tegueste,  mussten nun drei Häuser evakuiert werden weil unter der Straße Hohlräume aufgetaucht sind. Diese sollen angeblich von Höhlen in den Felsen im Meer stammen und durch die Straße bis zu den Häusern reichen.




Auch für Fußgänger nun komplett gesperrt ist es eine Sicherheitsmaßnahme, und es wird untersucht wie weiter vorgegangen werden kann. Die Bewohner wurde auf Kosten der Stadt Puerto woanders untergebracht und warten natürlich gespannt auf die weiteren Gutachten.

Übrigens, betroffen ist auch das Haus welches gerade neu hingesetzt wurde (klick) und sich auch noch im Bau befindet. Ein Schlingel wer nun böses dabei denkt, denn immerhin düfte der Maschineneinsatz dort auch nicht gerade ohne gewesen sein.



Dienstag, 22. Juli 2014

Street Art "Das Kind der Farben"

Erinnert ihr euch noch an das Wandgemälde in der Calle Mequinez (Puerto de la Cruz) das ich euch hier (klick) gezeigt habe?


Damals wusste ich nicht das es erst ein Anfang war. 


Am Wochenende, auf dem großen Parkplatz an der Mole geparkt, war ich ganz erstaunt und gleichzeitig auch begeistert.

Zu finden in der Calle Mequinez Nr. 66, nennt der Künstler Raúl Ruiz sein Wandgemälde: Sex, das Kind der Farben.

Seit er zu malen begann hat der granadische Künstler seine Liebe zur Malerei zu seiner Lebensform gemacht. Mit der Schlichtheit und Sensibilität derjenigen, die die Welt mit anderen Augen sehen, bildet er mit seinen Graffitis die Intensität der menschlichen Gefühle ab, indem er angedeutete Hände und Blick mit Gedichten und Zitaten kombiniert, die jeden Betrachter zum Nachdenken anregen.

Quelle: Infoblatt Puerto Street Art

 

Montag, 4. November 2013

Erinnert ihr euch noch...


...an die Schriftzeichen am Ende des abgeschnittenen Palmwedels (klick) ?


Falls nicht ist es nicht schlimm, aber durch diesen lieben Kommentar von Tiger  


will ich es doch nochmal nachholen ein Foto zu zeigen. Nicht das es noch vergessen wird.


Habe mich doch entschlossen den letzten Rest "abzuschälen"  und es um ein Glas zu binden. Vasendeko sozusagen ;-)


Dienstag, 7. Mai 2013

Neue Schweinerei...






Keine Ahnung wem der Pfau imponieren wollte, denn ein weibliches Wesen seiner Art war nicht in der Nähe.

Slide Show


Ich fand es jedenfalls belustigend welche Mühe er sich gab und niemand, ok, ausser meine Person, schenkten ihm die Aufmerksamkeit.