Heute mag es für einige "krabbelig" werden, denn ich möchte euch die Opuntienspinnen aus meinem Garten näher bringen.
Da aber auch Halloween schon vor der Tür steht passt es sogar.
Eine Meisterin in der Webkunst ist sie hier auf den Kanaren häufig vertreten. Ihre Färbung unterschiedlich, reicht diese von beige zu braun sowie fast schwarz, und ihre Weibchen zeigen eine Wölbung auf dem Rücken die wie ein kleiner Buckel wirkt.
Ihr Netz baut sie sie mit einem dreidimensionalen Fangnetz in horizontaler Anordnung. Über diesem Fangnetz werden sich überkreuzende Stolperfäden gezogen damit die Insekten auf der Netzdecke zum Absturz kommen und hineinfallen.
Die Fäden sind so stark das sich sogar kleine Vögel darin verfangen können, und ich selbst habe schon einige Monarchen befreit. Die Spinne ergreift die Beute von unten, wickelt sie ein und nimmt sie mit zu ihrem Ruheplatz um sie zu fressen.
Oftmals bilden sie Kolonien an einem Ort mit mehreren Fangnetzen. So wie auch bei mir an einer Stelle. Vom Trompetenbaum, über die Yuccas, nach unten zur Strelizie und weiter rüber zum Drago.
Das Netz musste ich, weil kein Durchkommen mehr, nach unten hin zerstören.
Nach der Paarung produziert das Weibchen der Opuntienspinne bis zu 11
graue Eikokons die so befestigt werden dass ein langgestrecktes
Gebilde entsteht an dessen unterem Ende meist das Weibchen zu finden
ist. Sie bewachen und pflegen die Konkons.

Verlinkt bei Elke / Mainzauber und ihrem DND