Freitag, 18. November 2016

Zwangsräumung in Punta Brava


Letzte Woche Mittwoch wurden die Anwohner der Calle Pelinor in Punta Brava informiert das heute eine Zwangsräumung ihrer Häuser bevorsteht.

Screenshot Google Maps

Dieses Mal hat es sozusagen genau die "gegenüberliegende" Straße bzw. Menschen der bereits sanierten und freigegebenen Calle Tegueste erwischt (klick hier für Beitrag)

Durch das Meer ist auch hier eine Höhle entstanden 
die gute 160 qm betragen soll.

Untersuchungen haben eine erhöhte Einsturzgefahr gezeigt, und gemachte Fotos konnte den Bewohnern vorgelegt werden. Während sich einige Betroffene bestürzt gezeigt haben und einsichtig waren, gab es allerdings auch Aussagen wie: " Die Höhle gibt es doch schon ewig". 

Hilfe für die Bewohner der sechs Häuser wurde vom Rathaus Puerto de la Cruz zugesagt.




Es ist halt so, das Meer und die Wellen haben ihre Gewalt. 
So mancher Mensch, so manches Schiff 
haben es schon zu spüren bekommen
 und so auch die Gebäude die direkt 
am Wasser stehen.


Kommentare:

  1. Das ist für die Bewohner natürlich ein Schock! Auch wenn es die Höhle schon lange gibt, sie wird ja durch das Meer immer weiter ausgehöhlt und die Stabilität geht immer mehr verloren, bis sie dann höchstwahrscheinlich irgendwann einstürzt und mit ihr die Häuser.....das würde ich nicht riskieren wollen......
    Sicher werden sich auch die Letzen überzeugen lassen. Ich gehe doch wohl davon aus, dass die Häuser nach den Arbeiten wieder bezogen werden können!?
    Dir einen schönen und entspannten Start ins Wochenende, Ophelia

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    1. Klar, vor allem weil ja die Calle Tegueste gezeigt hat wie schnell so ein "Abgang" passieren kann. Da möchte ich mir nicht vorstellen wenn sich Menschen in den Häusern befinden und es dann passiert.

      Soll wohl auch dort wieder sein. Wobei ja sämtliche Häuser dort an der Küste immer eine befristete Verlängerung für die Existenz bekommen. Früher wurden diese Grundstücke vergeben aber nach Änderung des Küstenschutzgesetzes werden nach und nach gebaute Häuser abgerissen. Hier in Punta Brava dürfen sie aber noch stehenbleiben, vertraglich zugesichert.

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  2. Liebe Nova,
    das ist natürlich bitter für die MEnschen, die da wohnen und leben, aber, so ist die Natur, sie holt sich irgendwann das zurück, was man ihr abgenommen hat ...
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag und ein zauberhaftes Wochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

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    1. Jep, so isses und ich denke dabei immer: so nah am Wasser und den ständigen Wellen ausgesetzt müsste man mit sowas rechnen^^

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  3. Das ist natürlich gar nicht schön. Auch ich wäre nicht begeistert, keinem ist es da wohl, wenn er Hab und Gut verlassen soll.

    MMMhhh, ich sage mir immer, ob nun Marschland oder so gewonnenes Land. Der "Blanke Hans" holt sich alles wieder zurück.

    Ich würde mir schon sehr überlegen, ob ich an einem Fluß, Bach oder Meer wohnen würde.

    Hier kommt - so hoffe ich doch - keine Überschwemmung.
    Aber drüben in Bietigheim an der Metter, müssen sie oft die Keller räumen, weil es Hochwasser gibt.

    Dir einen lieben und schönen Tag Eva

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    1. Wäre mir auch nicht, aber wie es so ist...es kann überall etwas passieren.

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  4. Das wird für die Bewohner sicher unangenehm sein - das ist noch vorsichtig ausgedrückt - aber welche Alternative haben sie. Entweder sanieren oder abstürzen ;-((
    Nein, es würde mir keine Freude bereiten, dort zu wohnen, jeden Tag mit der Angst im Nacken, es könnte beim nächsten Sturm das Unausweichliche passieren.
    Gut, dass die Behörden eine Zwangsbeglückung vornehmen.

    Liebe Grüße - bis morgen -
    Elisabetta

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    1. So isses und nur weil schon ewig vorhanden ist das ja keine Garantie. Mir wäre auch nicht wohl beim dem Gedanken^^

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  5. Liebe Nova
    Ja das ist ein Schock, aber wie gewalltig so ein Wassersturm kommen kann. In den Bergen gibts auch oft so fälle wegen Felssturz.
    Ein schönes Wochenende wünsch ich Dir, liebe Nova.Grüsse von Bea 😃

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  6. ...ja diese tolle 'Lage direkt am Wasser, liebe Nova,
    hat nicht nur Vorteile...wie furchtbar, wenn man sein Haus verlassen muß und nicht weiß, ob man wieder einziehen kann,

    wünsche dir einen guten Tag,
    liebe Grüße Birgitt

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    1. So isses, da sollte man immer vorab dran denken.

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  7. Ich hoffe die Leute schaffen es sicher aus dem kommenden Unwetter. Die Frage bleibt was mit den Häusen passiert wenn die Wellen auftreffen.

    Mersad
    Mersad Donko Photography

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    1. Unwetter ist momentan nicht angesagt und die Arbeiten haben auch gleich begonnen^^

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  8. Liebe Nova,
    ich stelle es mir furchtbar vor, wenn man sein Zuhause verlassen muss! Aber es ist besser so. Denn eine Überflutung oder ein Einsturz wäre ja noch schlimmer. Trotzdem ist es sicher sehr bitter für die Anwohner.
    Liebe Grüße
    moni

    http://www.reflexionblog.de

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    1. Auf jeden Fall, mir wäre es einfach zu unsicher^^

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  9. ...so schlimm schaut das auf dem "Originalbeitrag" aber gar nicht aus. Das Vulkangestein (?) scheint mir "noch" ziemlich stabil - aber die Experten werden schon wissen, was sie da anordnen.
    Wie schaut den bei dieser "Naturgewalt" dann eine Entschädigung aus ;-((
    Trotzdem erst mal einen gelungenen "Rutsch" in ein erholsames Wochenende,
    Luis

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    1. Von aussen wohl nicht aber innerhalb und schon Bilder vom Aufriss der Straßendecke gesehen zeigen darunter schon ein ganz schön grosses Loch. Für mich ein Wunder das die Straße nicht schon "abgegangen" ist.

      Sie werden erst einmal woanders untergebracht, was dann weiter noch kommt...keine Ahnung. Auf dem Papier lässt sich ja sowas schnell sagen^^

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  10. Das ist bestimmt hart für die Bewohner. Aber unter solchen Umständen hilft es ja nichts. Echt spannend, was bei euch alles los ist.
    LG
    Magdalena

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  11. Wenn Häuser in Gefahrengebieten stehen, kann es immer Probleme geben. Sei es wie hier am Meer oder an einem Fluss oder in in der Nähe eines aktiven Vulkans.
    Schlimm für die Bewohner, aber wenn das Unglück dann da ist, würde man sagen.....hätten wir nur.

    Ich finde die Entscheidung der Behörde gut und es bleibt nur zu hoffen, die Menschen werden entsprechend unterstützt.

    Eigentlich dürften an solchen Stellen gar keine Häuser errichtet werden.

    Liebe Grüße
    Christa

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    1. Dieses Küstengebiet dort wurde früher von der Gemeinde an die Fischer vergeben. Sie durften dort bauen. Mittlerweile haben sie immer "nur" auf Jahre noch Wohnrecht bzw. Anspruch. Durch das neue Küstenschutzgesetz müssen Häuser so direkt am Meer abgerissen werden. Woanders ist es auch schon passiert, in Punta Brava haben sie noch ein paar Jahre Zeit (neue Verlängerung erhalten)

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  12. Wenn man solchen Wohnort hat, _muß_ man einfach immer mit der Natur rechnen. So hart das ist. Wir hatten das Thema ja schon öfter mal. Wie gesagt, ich habe früher an verschiedenen Gewässern gewohnt. Danach und auch heute halt nicht mehr!
    Trockene Liebgrüße,
    Tiger
    =^.^=

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    1. So isses, kann überall was passieren...so wie im Grunde auch mir. Da braucht der Berg nur abrutschen ;-)

      Nicht zu vergessen: Vulkaninsel^^

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  13. Auwei, das klingt alles andere als gut und angenehm und gemütlich für die Hausbewohner, liebe Nova. Ich hoffe sehr, ihnen kann geholfen werden. Jedenfalls hat die Zwangsräumung vermutlich Schlimmeres verhindert…

    Herzlichst, die Traude

    http://rostrose.blogspot.co.at/2016/11/anl-11-sinnvolle-weihnachtsgeschenke.html

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    1. Denke auch, früher oder später wäre bestimmt was passiert

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  14. Es ist für diese Menschen schlimm...
    doch alles Hab und Gut ist ersetzbar,
    das Leben nicht...
    Hoffentlich bekommen sie wirklich viel Unterstützung.
    Liebe Grüße von Sylvia

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  15. Oh, welch ein Schok.
    Was geshieht jetzt mit den Bewohnern?
    Lieben Gruß, Gabi

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    1. Wenn nicht bei Freunden unterkommend werden sie untergebracht.

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  16. hart wenn man davon betroffen ist Nova...
    mit einem LG vom katerchen

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  17. Schlimm für die, die dort wohnen. Ich würde bestimmt, da schnell wegziehen wollen, aber arme Menschen können es nicht so einfach, oder sogar gar nicht. Wir denken immer danach in Urlauben, wenn wir solche Wohnorte sehen, warum und wieso die Menschen nicht voruasdenken, wenn sie an solchen Orten bauen, daß es irgendwann schlimm sein kann?
    Die armen Leute...
    Liebe Grüße

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    1. Nun, hier in Punta wurden die Grundstücke damals günstig an die Fischer gegeben damit sie sich auch einen Wohnraum schaffen konnten.

      Heute wäre es nicht mehr möglich weil das Küstenschutzgesetz es nicht erlauben würde.

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