Mittwoch, 2. Februar 2011

Virgen de Candelaria

Heute am 2. Februar ist hier auf Teneriffa, sowie auf allen anderen Kanareninseln der Feiertag der kanarischen Schutzpatronin, der schwarzen Madonna, Virgen de Candelaria.

Schon zu Guanchen-Zeit wurde die Statue von einfachen Hirten am Strand gefunden und dann in eine Felsenhöhle gebracht.  Im Jahre 1526 errichteten die Spanier einen Altarraum, den eine Sturmflut am 07.November 1826 teilweise zerschlug und die Madonna, nach 300 Jahren Aufbewahrung, wegspülte. Kurz nach diesem Ereignis wurde der spanische Bildhauer Fernando Estévez beauftragte eine orignalgetreue Nachbildung anzufertigen, und im Jahre 1830 wurde diese dann geweiht.

Die schwarze Madonna

Seitdem stehen der 2. Februar und der 15. August ganz im Zeichen der Madonna. Tausende Pilger  zieht es zur Basilka de Candelaria, wo die Madonna sich befindet. Die Menschen bitten sie um Hilfe, huldigen ihr oder lösen ein Versprechen ein. Ferner gibt es auch immer ein Festprogramm an dem sich rege beteiligt wird. 

Wer hinter die Basilika ans Meer geht, der kann die kleine Felshöhle besuchen in der die Guanchen die Originalmadonna aufbewahrten.

Hinweise für Teneriffa-Urlauber

Da heute ja der Feiertag ist und mit einem doch größerem Besucheransturm auf dem Teide gerechnet wird, weist die  Inselregierung nochmals auf die geänderte Verkehrsregelung hin. Der Teide ist immer noch im Schneekleid und die Straßen teilweise nur in eine Richtung befahrbar.


Wie man auf der Karte gut sehen kann, sind die roten Wege ohne Beschränkung, der grüne Weg zwischen Portillo und der Seilbahn ist komplett gesperrt und der blaue Weg ist die einspurige Richtung von Cruze de Arafo bis Portefillo in Richtung La Orotava und abwärts. Die Autofahrer möchten aber bitte dennoch nicht die ganze Straße einnehmen sondern sich auf der rechten Straßenseite halten.


Ferner hat die AEMET eine Warnung der Stufe "Gelb" für die Küstenregionen herausgegeben. Es wird vor starkem Wellengang gewarnt, und die Menschen möchten doch bitte Abstand zu den Ufern halten, da man mit großen Wellen rechnen könnte. Wer den Atlantik kennt der weiß dass man ihn nicht unterschätzen darf.



Dienstag, 1. Februar 2011

Tapas * Pimientos de Padrón*

Schon bei meinem ersten Urlaub auf Mallorca habe ich sie geliebt die -Pimientos de Padrón- eine Paprikaschote in der Größe einer Jalapeño. Allerdings sind bei dieser Sorte nicht alle Pimientos scharf, ein Volkmund spricht von jeder Sechsten, somit reinbeissen und überraschen lassen.


Als Tapas sind sie auch hier auf der Insel sehr beliebt, man bekommt sie überall zu kaufen und im Frühjahr werde ich sie auch wieder aussäen und hochziehen.

Pimientos de Padrón

Die Zubereitung ist mehr als einfach, man benötigt nur gutes Olivenöl, Pimientos und grobes Meersalz.  

Die Paprika werden in heissem Olivenöl rundum angebraten bis sie Blasen werfen. Dabei macht es auch nichts wenn sie etwas dunkler werden. 

Anschliessend noch mit groben Meersalz bestreuen und nochmals durchschwenken. Dazu dann frisches Brot, Schinken und Käse reichen und fertig ist eine kleine Vorspeise.




 herzliche Inselgrüße eure Nova