Sonntag, 15. November 2009

Neues Leben

auf der Finca Casa Nova.

Es war einmal ein kleines Entchen namens Carmelita. Sie wurde in einer Fabrik in China geboren und musste sogleich feststellen wie hart das Leben war. Von Maschinen und lauten Geräuschen umgeben, lief sie Stationen durch die erst ihren Körper formten, sie sehen ließen und ihren wundervollen Schnabel zur Geltung brachten. 

Aufgeregt, wohin sie die Reise noch bringen würde, konnte sie sich in einer der lauten Maschinen betrachten und stellte mit erstaunen fest, dass sie wirklich sehr entzückend war. " So hübsch wie ich bin ", dachte sie, " muss mich dieser Weg doch in ein Schloss führen" . Sie blickte sich um und stellte mit Grauen fest, dass vor und hinter ihr, ihre Geschwister genau so aussahen wie sie. Tränen liefen ihr übers Gesicht und ehe sie sich versah, landete sie in einem grossen Korb.  

Ihre Sicht wurde duch die Anderen genommen, und so konnte sie nur noch feststelllen dass sich auf einmal der Korb zu bewegen begann und an einen anderen Platz gebracht wurde. Mutig, wie sie war, kämpfte sie sich durch die Anderen und kam bis ganz nach oben um einen Blick zu erhaschen. Aufregung machte sich breit und auf einmal merkte sie wie eine Hand sie berührte, in eine gelbes Netz packte und ehe sie sich versah spürte sie drei weitere kleine Körper neben sich. Da sie allerdings so fest zusammengepfercht waren, konnte sie sich nicht mehr umschauen um festzustellen wer sich bei ihr befand. Sie merkte nur noch dass sie sich wieder bewegten und auf einem Band die Reise in einen Karton machten.

Angst ging um und sie hörte piepsende, ängstliche Laute von ihrem Rücken. Da war sie nun, in einem dunklen Karton und ohne Wissen was man mit ihr und den drei kleinen Geschöpfen machen würde.

Die Reise musste ziemlich lange gedauert haben und eines Tages erblickte sie ein zweites Mal das Licht. Ein Mensch stand über ihr und nahm sie mit ihren drei Kleinen aus dem Karton. Wundervolle Dinge bekamen sie zu sehen, alles was ein Frauenherz höher schlagen lässt und so war sie froh erstmal hier zu sein. 

Mittlerweile waren die drei Kleinen auch schon ihre eigenen Kleinen geworden und sie gab ihren Namen: Amadeo, der immer ne grosse Klappe hatte, Suelita die änstliche und die sich gleich mit einem Schwimmreifen ausgestattet hat und Armando, der sich gleich als der Mann der Truppe fühlte.

Tagtäglich sahen die Vier viele neue Leute, aber so richtig wollte sich niemand mit ihnen befassen. Dann eines Tages, sie hielten gerade ihren Mittagsschlaf, griff erneut eine Hand nach ihnen. Erschrocken wachten sie auf und ehe sie sich versahen, landeten sie in einer Tüte. Nicht schon wieder, dachte Carmelita, aber es war schon zu spät und so mussten sie ihr Schicksal hinnehmen.

Doch es kam anders als befürchtet. Eine Schere öffnete das Netz.....die Freiheit war ihre und ein neues Leben konnte beginnen. Damit Carmelita noch besser aussah, bekam sie ein eine schmucke Kette, ein Stirnreif mit Feder und als Dank dafür ließ sie sich verzieren.

In einem ersten Interview ließ sie mitteilen dass sie sich sehr wohlfühlen würde, was auch nachfolgende Fotos voll und ganz bestätigen.













....und hier fühlen wir uns am wohlsten, auch wenn Suelita immer noch ängstlich ist.

Anmerkung der Blogerstellerin: Ähnlichkeiten mit anderen Entchen sind rein zufällig und es möge die Spinnerei verziehen werden.

Mittwoch, 11. November 2009

Teneriffa auf Google View



Seit dieser Woche können Internetuser auch Teneriffa auf Google View sehen. Vor einem Jahr waren die schwarzen Autos mit ihren Kameras auf der Insel unterwegs. Selbst La Guancha ist besucht worden und wenn man sich ein bisschen auskennt, dann kann man auch einen winzigen Blick auf die Finca haben. Zumindest sind sie oberhalb von der Strasse vorbeigefahren und man kann die Strasse und das Tor erkennen. 

Ist zumindest mal sehr lohnenswert dort reinzuschauen und sich einen Überblick von der Insel zu verschaffen, oder für bereits hiergewesene Urlauber sich wieder in Urlaubsstimmung zu versetzen.

Montag, 2. November 2009

Wer sich in Gefahr....

...begibt kommt darin um.




Ich kann nicht nachvollziehen wie auch erwachsene Menschen Sperren und Warnungen so leichtsinnig umgehen.

Gestern gegen 15 Uhr  ereignete sich an der Playa von Los Gigantes ein tragisches Unglück. Aus rund 40 Metern Höhe stürzte eine Stein- und Gerölllawine zu Tal und schlug am äußersten Rand des Strandes auf. Eine 34-jährige Einheimische sowie eine 57-jährige Engländerin wurden von den Felsbrocken erschlagen.

Die beiden Frauen befanden sich auf einem Strandabschnitt, der bereits vor einigen Wochen durch ein rot-weißes Band abgesperrt worden war. In der jüngsten Vergangenheit wurden mehrmals einzelne Steinschläge an diesem Strand gemeldet. Aus diesem Grund wurde auch abgesperrt, aber dennoch hatten die beiden Frauen sich genau dort aufgehalten und wurden  von den herabstürzenden Steinen erschlagen. Der Freund der jungen Frau, der ebenfalls am Strand war, überlebte die Tragödie.

Aus mehr als 40 Metern Höhe stürzte eine Gerölllawine auf den Strand. Sie hinterließ auf einer Fläche von rund 100 Quadratmetern einen circa vier Meter hohen Berg. Zwei Mal wurde er auf mögliche Opfer durchsucht. Aufgrund der weiteren Steinschlaggefahr waren Bagger im Einsatz, die vorsichtig die Erdmasse bewegten. 

Die Rettungsmannschaften (rund 150 Leute) arbeiteten bis nach Einbruch der Dunkelheit mit Flutlicht weiter, bis sie kurz nach 21 Uhr sicher waren, dass es keine weiteren Todesopfer zu beklagen gibt und somit wurden die Bergungsarbeiten eingestellt.