Wer Puerto de la Cruz besucht dürfte an ihnen unter Garantie auch mal vorbeikommen.
Da dort aber keine Parkmöglichkeiten sind, und die Straßenführung des "Pulpo" die Konzentration voll auf den Verkehr lenken lässt, werden sie als Fahrer vielleicht nur im Augenwinkel wahrgenommen.
Falls man allerdings die Möglichkeit und die Lust hat, dann sollte man dort mal vorbeigehen und sie sich anschauen:
Die Hornos de Cal
Von der spanischen Regierung im Jahr 1993 zu einem künstlerischen Denkmal ernannt, stammen diese Bauten aus dem späten neunzehnten Jahrhundert. Dabei handelt es sich um Brennöfen die zur Herstellung von Kalk und Gips dienten.
Aus solidem Stein gebaut wurden Kalksteine von Fuerteventura mit einem Boot in den Hafen von Puerto de la Cruz gebracht, weiter nach hier oben transportiert, wo vierzehn Männer von Tagesbeginn bis in die Nacht ihre Arbeit verrichteten.
Kalk und Gips werden teilweise (seltener) auch heute noch benutzt um Häuser auszubessern und zu weißen, allerdings wurde die Herstellung in diesen Backöfen nur bis 1940 ausgeführt. Andere Ersatzprodukte wie z.B. Zement oder auch Plastikfarben nahmen den Markt ein, und die industrielle Herstellung war günstiger.
An dieser Erhaltung und Restaurierung zeigt sich mal wieder wie früher gearbeitet wurde, und es ist eine Erinnerung an eine vergangene Ära der Insel.
Adresse: Calle Las Cabezas, nº 5d - leider ohne Beschreibung bzw. Erklärungstafeln konnte ich nicht in Erfahrung bringen um was es sich bei der o.g. Maschine handelt.
Übrigens steht auch hier die Convolvulus (klick)










