Freitag, 20. Januar 2017

Nudistenrestaurant "Innato Tenerife"


Keine Ahnung ob es dort Sandkuchen gibt,  hauptsache kein Sand im Kuchen , aber nackig geht es hier dennoch zu.


Genau heute eröffnet in San Isidro, auf der ehemaligen Straußenfarm, das erste Nudistenrestaurant von Spanien, das "Innato Tenerife" (klick).

Gekocht wird unter anderem auch vom zweiten Chefkoch des bekannten Londoner Restaurants von Gordon Ramsay. Bis zu 60 Personen können sich ein mehrgängiges Menü schmecken lassen, und als krönenden Abschluss gibt es ein erotisches Nachtischbüffet welches auf einem Körper serviert wird. 

Musikuntermalung darf natürlich auch nicht fehlen, und eines ist gleich am Empfang klargestellt: Die Bekleidung sowie Handys und Schlüssel müssen dort abgegeben werden um nackt ins Restaurant zu kommen.

Ich wünsche den Betreibern viel Erfolg für ihr Unternehmen. Selbst absolut nicht prüde und vielen Dingen offen gegenüber stehend, werde dort allerdings nicht einkehren. Nacktheit ist in Ordnung, aber mit dem Gedanken im Zusammenhang mit einem Restaurant kann ich mich  persönlich nicht anfreunden. 

 

Donnerstag, 19. Januar 2017

Lorbeerbaum in Symbiose


Mein Auge hat mich nicht getäuscht als ich auf einem Parkplatz in Tacoronte diesen Lorbeerbaum gesehen habe.


Hier hat er sich nämlich mit Tillandsien "geschmückt" oder sie haben sich ihn als Lebensmittelpunkt ausgesucht.


Mir hat es jedenfalls wieder sehr gut gefallen, 
so mag ich solche Symbiosen.

Mittwoch, 18. Januar 2017

Einbalsamierung bei den Guanchen


Schon einiges darüber gelesen wird im Guanchen Museum (klick) die Technik der Einbalsamierung genau erklärt und auch dargestellt.

Wie auf der Tafel geschrieben nannten die Ureinwohner einen mumifizierten Leichnam "xaxo" und nur den Adligen war diese Art vorbehalten. 


In viele Felle eingewickelte Leichen wurden in
 dafür extra präparierten Höhlen gefunden. 



Die kanarische Kiefer (4) war meist das erste Material um den mumifizierten Leichnam zu betten.  Die Einfachsten waren aus Rinde, es sind allerdings auch Tragen aus Brettern gefunden worden.

Mit Fett oder auch Talg (2)  wurde nach der Waschung  der Leichnam eingerieben. Überwiegend mit Ziegenfett und mit Ausnahmen auch vom Schwein. Dieses Fett half der Konservierung der Haut bevor er mit mineralischen sowie pflanzlichen Materialien ausgefüllt wurde.

Bimsstein (1), hier als Zahorra bekannt, wurde nach dem Zermahlen zum Trocknen und Säubern des Inneren benutzt. Manchmal wurde auch Tuff oder Holzkohle benutzt.

Auch heute noch weitverbreitet ist das kanarische Heidekraut (3) welches damals zum Konservieren und auch zur Parfümierung der Leichen benutzt wurde.




Der Einbalsamierer (Achicasnal) gehörte übrigens zur untersten Kaste der Ureinwohner. Durch den Umgang mit Blut galt er als unrein (siehe Tafeltext oben).

Übrigens habe ich hier im Zusammenhang mit Tafeltext 
und obriger Darstellung einen Fehler gefunden. 
Vielleicht bemerkt ihr ihn ja auch. 



 

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