Seit Montag hat das spanische Gesundheitsministerium die Totenwache und jegliche zivile Begräbniszeremonien verboten. Ferner wird die Zahl des Gefolges bei einer Beerdigung oder Einäscherung auf maximal drei Personen (Familienangehörige) geschränkt.
Was die meisten Menschen im Rest der Welt auch nicht mitbekommen, schon vor der Krise, sind die immer wieder ankommenden "Pateras" (Flüchtlingsboote) welche oft auch vor Ankunft aufgespürt werden, von Rettungsschiffen abgefangen um die Flüchtlinge aufzunehmen. (allein in diesem Jahr schon 54 Boote mit über 1.500 Migranten)
Seit Samstag wurden gesichtete Boote gesucht und heute früh wurde ein Boot in Los Abrigos /Teneriffa mit 23
Migranten und in Arguineguín/ Gran Canaria mit 31 Migranten von der
Seenotrettung, medizinischem Personal und Polizei aufgenommen. Eine Frau
musste in ein medizinisches Zentrum gebracht werden.