Freitag, 22. Mai 2015

Anaga-Gebirge Sondergenehmigungen

Bis letzte Woche war es für mich auch unbekannt, aber dieser Zeitungsbericht (klick) hat mich darauf aufmerksam gemacht und ich möchte es auch weitergeben.



Es wurden auch Schilder angebracht die darauf hinweisen:


"Dieser Wanderweg darf nur mit Genehmigung begangen werden, die den zuständigen Aufsehern auf Verlangen vorzuweisen ist.

Das nicht genehmigte Begehen kann mir einer Geldbuße von bis zu 601,01 Euro sanktioniert werden"



Das Anaga Gebirge ist ein Gebiet mit kontrolliertem Zugang für das drei Zonen einer Sondergenehmigung bedürfen.

Bei den Zonen handelt es sich umd die Naturschutzgebiete von Ijuana, El Pijaral und Los Roques de Anaga und der Monte de Aguirre ist sogar ein zugangsbeschränktes Gebiet. 



Diese Naturräume stehen unter schärfsten Naturschutz, und mit diesen Sondergenehmigungen will mal sich um den Erhalt des Ökosystems kümmern. 

Ich persönlich kann es verstehen, denn wer dort schon einmal gewandert ist konnte bestimmt auch schon einige endemische Pflanzen und Tiere sehen, die Schönheit des Waldes "einatmen" und je nach Jahreszeit auch immer wieder ein anderes "Bild" feststellen.  Lorbeer, wilde Orchideen sind davon nur ein winziger Teil.

Wanderer sollten diese Genehmigung nicht einfach belächeln und losgehen, denn es kann zu Kontrollen kommen und soll auch schon Geldbußen gegeben haben.



Weitere Informationen  unter

Cabildo-Hinweise und Befugnisse
pdf zum runterladen Reserva Natural Integral de El Pijaral pdf zum runterladen Zona de Exclusión "Monte de Aguirre"
Stand Mai 2015

Für Verständnisfragen darf auch gerne meine Mailadresse kontaktiert werden.

 



Kommentare:

  1. Liebe Nova,
    gut das die Naturschützer die Schilder aufgestellt haben. Wenn sie keinen finden zum abstrafen, um so besser, aber die anderen sollen echt mal bluten. Umsonst werden doch keine Hinweisschilder aufgestellt. Ein Stück unberührte Natur ist es wert, das sie nicht von Menschenhand zerstört wird.

    Hab einen schönen Freitag
    Paula

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    1. Ja, finde ich auch wichtig, denn es muss schon länger gelten aber war wirklich nur einem kleinen Teil der Bewohner bekannt. Man guckt ja nicht unbedingt ständig auf die verlinkte Seite sondern mehr in die Presse. Ich sehe es auch so wie du

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  2. Liebe Nova!
    Heute möchte ich dir einmal einen Award zukommen lassen.
    Wenn du magst, darfst du ihn beantworten.
    Guckst du hier http://www.wortperlen.de/kommentare/one-lovely-blog-award-ndash-7-fakten-ueber-mich-....6380/
    Herzliche Grüße
    und ein schönes Wochenende
    wünscht

    Anne

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    1. Das ist superlieb gemeint liebe Anne, aber ich nehme diesbezüglich nix mehr an (Sidebar unten). Von daher bitte nicht böse sein, aber ich komme zu dir und kann da ja ein paar Antworten geben. Danke dir dennoch ganz ♥lich

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  3. Auf der einen Seite ist es sicherlich schade, dass eine spontane Wanderung nicht möglich ist, auf der anderen Seite ist es doch gut, dass die Natur etwas geschützt wird, denn leider ist es ja nicht so, dass alle Menschen mit der Natur behutsam umgehen.
    LG und einen schönen Tag
    ZamJu

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    1. Im Grunde ist sie es ja, allerdings nicht an allen Stellen. Muss man sich halt ein wenig vorbereiten, was man aber eh machen sollte.

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  4. ...wäre jetzt noch interessant zu wissen, liebe Nova,
    was man tun muß, um eine solche Genehmigung zu bekommen...kostet sie Geld? muß man beweisen, dass man achtsam mit der Natur umgeht und wie macht man das? gibt es nur eine bestimmte Anzahl von Genehmigungen im Jahr? so ganz erschließt sich mir der Sinn nicht, das weiß ich zu wenig darüber...

    lieber Gruß Birgitt

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    1. Wenn man auf den Link klickt bekommt man genaue "Anweisungen" d.h. man muss ein Formular ausfüllen und sich bestätigen lassen. Kosten sollen noch keine auf einen Zukommen d.h. ausser der Strafe wenn man sich nicht daran hält. "Wir" wissen selber nicht ob es nun tatsächlich nur wegen des Umweltschutzes ist (denn es kann ja dennoch Missbrauch betrieben werden) oder doch vielleicht auch einfach eine Absicherung ist wer wann dort geht, im Falle einer Vermisstenmeldung. Man sollte als Wanderer nämlich wirklich immer Jemanden Bescheid geben wo man hingeht, das Bitte ich Gäste auch immer. Es passiert hier doch sehr viel, von Unfällen leider auch Vermisste die dann eventuell tot aufgefunden werden. Ist alles noch ein HIckhack, denn wie ich nun auch lesen konnte haben die Bewohner im Anaga schon eine Front gebildet....

      ...mal abwarten wie es dann noch kommen wird.

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  5. Bei dem Link kann man leider nicht erkennen, ob dann jede Anfrage auch genehmigt wird oder ob es einen regulierten Zugang gibt. Auch wenn es noch aussieht wie kostenlos kann ich mir denken, dass etwas in der Gebühren-Luft liegt :) zumindest ein Beigeschmack wenn der Zugang nicht limitiert ist.

    Liebe Grüße
    Arti

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    1. Bis dato sind wohl keine Anfragen abgelehnt worden und die Bewohner haben sich nun auch schon zusammengeschlossen und sich sozusagen "gewehrt" sowie beschwert (wegen schlechter Wanderwegzustände), Kosten lehnen sie auf jeden Fall ab, das haben sie auch gleich mit eingebracht.

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  6. einerseits ist es schon schade wenn man eine genehmigung braucht um in der natur zu vwandeln, aber anererseits versteh ich nur zu gut warum man gedstrafen verhängt, viele menschen sind so gleichgültig und verschandeln alles. ich seh es jeden sonntag im heimischen wald, OMG was dort alles weggeschmissen wird, traurig!
    ggggvlG du liebe

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    1. Ja, sowas finde ich auch schlimm und leider sieht man hier sowas auch immer wieder, und gerade bei Glas ist es hier doppelt so schlimm (Brandgefahr). Mittlerweile fliegen die Hubschrauber auch schon immer ihre Kontrollen.

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  7. Ich kann es nachvollziehen, liebe Nova, dass dieses großartige Gebirge abgeschirmt wird. Es hat mich tiefst beeindruckt, als wir auf Teneriffa waren, besonders von den Lorbeerwäldern war ich mehr als fasziniert.

    Durch ein Genehmigungsverfahren erhält man auch einen Überblick, wer sich zu welcher Zeit in dem Gebiet befinden, eigentlich ein Schutz sowohl für die Natur als auch den Wanderer. :-)

    Liebe Grüße
    Christa

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    1. Stimmt liebe Christa, irgendwie taucht man dort in eine andere Welt ein, gelle...wie ein Märchenwald^^

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  8. Interessant zu wissen.
    Das ist gar nicht so schlecht... Nur was ist wenn ich für Mittwoch eine Genehmigung habe und es regnet... so dass ich später da hin will?
    Liebe Grüße Sylvia

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    1. ...dann muss eine neue Genehmigung ausgefüllt und beantragt werden. Bei Kontrollen muss das Datum der Wanderung draufstehen^^

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  9. Hallo Novo,
    wenn man schon darauf aufmerksam gemacht wird, dass sollte man sich auch daran halten. Gebote sind dazu da. Dass es traurig ist, dass es soweit kommen muss, dass man keine ohne diese Genehmigungen keinen Zutritt zu bestimmten Gebieten und Orte hat, das hat sich die Menschheit meines Erachtens selbst zuzuschreiben. Es ist leider so, es wird alles zerstört, vermüllt und man will sich die Natur untertan machen. Das rächt sich, wie wir wisseen, es sollten auch noch unsere Kinder, Enkel usw. erfahren dürfen, wie grandios eine intakte, unberührte Natur sein kann.
    LG und einen schönen Tag für dich.
    Sadie

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    1. Stimmt liebe Sadie, und leider ist es immer wieder so. Selbst Gefahrenschilder werden missachtet oder sogar auch Zäune durchgeschnitten. Es ist ja nur einmal dort ein tötlicher Unfall passiert..... Ich kann sowas auch nicht nachvollziehen, denn für mich ist es alleine schon der Respekt →vor der Natur, den Menschen und den Verboten.

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