Sonntag, 30. September 2012

Wilder Löwe


Der Löwe begleitet mich schon seit Geburt, von daher finde ich es klasse ihn auch in einem spanischen Sprichwort wiederzufinden:

mein Tattoo

Übersetzt heisst es:

 "Der Löwe ist nicht so wild wie er gemalt wird" 

und was kann es anderes bedeuten als: 

"Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird"


In diesem Sinne

Samstag, 29. September 2012

El Peñón del Fraile

Auf dem Weg zur Playa Jardin oder auch umgekehrt in Richtung Hafen von Puerto de La Cruz sieht man ihn automatisch:

Den 
El Peñón del Fraile,
 ein Symbol der Stadt um die sich einige Legenden scharen


Entstanden durch eine Eruption im Jahre 1430, wurde dieser Vulkanfels nach einem Mönch aus dem  achzehnten Jahrhundert benannt. Dieser bestieg oft den Felsen um auf der Spitze sitzend, abgeschieden, seinen Gebeten folgen zu können.



Luis Lavaggi, ein Genueser, hat dieser Felsen so gut gefallen dass er sich 1813 dazu entschloss ihn mit einer Steintreppe, einer Böschung und einem grünen Kreuz an der Spitze zu verschönern. Erst im Jahre 1855 wurde der "Tempel" erbaut und 2003 wurde die neue Bronzekuppel aufgesetzt.



Legenden zufolge soll in einer der Spalten ein Piratenschatz von Caraperro versteckt sein, und eine andere Legende besagt dass ein Mönch namens "Juan de Jesus" zwecks Meditation auf die Felsspitze kletterte und ein kleines Kreuz niederlegte. Am nächsten Tag seiner Ankunft florierte der gesamte Felsen.


Legenden hin oder her, der "Aufstieg" über die Treppen lohnt sich auf jeden Fall. So hat man einen wunderschönen Rundumblick


sei es über das gleich nebenan liegende Fußballstadion auf die Küste


oder ringsum über die Stadt und auf die Berge
 

Freitag, 28. September 2012

Alles Gute kommt von oben

...und das meine ich wirklich so.

Erst einmal ein DANKESCHÖN für die vielen Regenwünsche und Tänze, denn sie haben geholfen.


Nachdem der Wetterbericht den Regen von Freitag auf Donnerstag vorverlegt hat


sich am Morgen wunderschöne Wolkenformationen gebildet haben







hat es tatsächlich geregnet


Die Miezen waren verwundert, und nachdem sie merkten dass es nass wird, nicht ins Haus geht, haben sie sich sich in ihre Casa verzogen...

...und ich habe mich einer meiner Lieblingsbeschäftigung hingegeben und neue Mojos gemacht. 


Donnerstag, 27. September 2012

Plaza de la Asomada

Die Gemeinde La Guancha mit einer Größe von 9,21km²  grenzt an die Gemeinden San Juan de la Rambla, Icod und La Orotava. Nun sollte man meinen das durch die Nähe zu Puerto de la Cruz hier im Ort La Guancha, sowie den anderen kleinen Ortschaften, der Hund begraben liegt. 

Hund im Ort

Weit gefehlt, die Infrastruktur der kleineren Orte ist hervorragend. So kann man sich hier von A bis Z versorgen, es gibt viele Dienstleistungen, Branchen und Unternehmen.

Ebenso findet man hier im Ort noch viele kleine Plätze zum Ausruhen und auch Tobe-sowie Spielemöglichkeiten.


Zwar schon etwas verwittert d.h. sie bräuchte mal wieder neue Farbe diese "Hängebrücke"


Dieser Platz liegt übrigens gleich bei mir in der Nähe, und wer diesen Weg in die Calle La Mocanera wählt kommt automatisch vorbei...


...sowie meine Plattfüße es nicht sein lassen konnten und auch rübergehen mussten. 

Mittwoch, 26. September 2012

Die Legende von La Guancha

Nachfolgendes Foto, das sich unten im Ort an einem Bauzaun der Calle La Alhóndiga befindet, lässt mich noch einmal die Geschichte des Gemeindenamens aufgreifen.
  
nachgestellte Szene aus dem Jahre 1960

Geführt von dem Eroberer "Alonso Fernández de Lugo" trafen Soldaten auf eine Ureinwohnerin die gerade im Begriff war an einer Quelle Wasser zu holen. Als diese die Soldaten bemerkte floh sie in die Lorbeerwälder. 

Fasziniert von ihrer Schönheit befahl der Kapitän den Soldaten die Ureinwohnerin festzunehmen, und bevor sie gefangen genommen werden konnten sprang sie in eine Schlucht. Ihr zu Ehren vergab er den Namen "Fuente de La Guancha" (Quelle von La Guancha).


und somit findet sich diese Schönheit und die Legende auch im Wappen wieder:


Das Wappen von La Guancha






Dienstag, 25. September 2012

Wo bleibt der richtige Regen?

Nachdem ich nun seit letzter Woche Hurrikan Nadine im National Hurrican Center  sowie die Wettervorhersagen bei der AEMet beobachtet habe, sich Nadine wieder von den Kanaren wegbewegt aber heftigerer Regen vorausgesagt wurde...



...warte ich immer noch darauf.

Seit Jahrzehnten, es wird von über 60 Jahren gesprochen, ist es nicht mehr so trocken gewesen. 


Was für den Urlauber schön ist, wird für die Bewohner und vor allem die Landwirtschaft zur Qual. Aufgerufen kein Wasser zu verschwenden wird nur das Nötigste gegossen, und das Ausmaß ist besonders bei den Ernteeinbußen spürbar.

Ich bin ehrlich, ich sehne mich nach richtigem Nass von oben, denn was da an Tröpfen gestern Abend runterkam war nicht der Rede wert, und die Natur braucht es dringend.

Montag, 24. September 2012

Motorrad Tour für den guten Zweck


Gestern brauchten die Bewohner von La Guancha keinen Wecker, und diesmal waren nicht die Glocken der Kirche daran schuld:

Pünktlich um 10 Uhr fanden sich in der Calle La Alhóndiga Motorradfahrer der Insel ein.

Aufgerufen und organisiert vom  Moto Club Chorro del Pinalete  fand die Zweite " RUTA MOTERA SOLIDARIA PEGRAL" statt.

Bühne auf dem Kirchplatz

Für nur 10 Euro Beitrag, die dem guten Zweck, der Asociación Pegral zugute kamen, hatten die Biker bei der Tour bestimmt nicht nur viel Spaß, sondern sie bekamen auch noch ein Frühstück und ein Mittagessen.


Originalton vom gestrigen Tag

Leider nur als Zuschauer bei der Zusammenkunft und Abfahrt dabei, hatte ich dennoch viel Spaß die Maschinen zu sehen, die Motorengeräusche zu hören und zudem noch Bekannte zu treffen.



Sonntag, 23. September 2012

Un Día - Ein Tag



 
"Ein Tag ist ein Tag"

oder wie der Spanier im Original sagt:



Gemeint ist damit allerdings 

"Einmal ist keinmal"
Von daher sende ich heute nicht nur einen Gruß sondern 
viele Grüße ;-)



Samstag, 22. September 2012

♥ Heiraten auf Teneriffa ♥

Nun ist die offizielle Post auch eingetroffen. Ende Dezember werde ich das erneute Vergnügen haben an einer Hochzeit auf der Insel beiwohnen zu können.

Wer träumt nicht davon seine Hochzeit unter Palmen feiern zu können?


Als Gäste kennengelernt und zu Freunden geworden, haben sie sich entschlossen ihren großen Tag auf der Insel zu feiern. Hier haben sie sich kennengelernt und hier finden sie auch jedes Jahr ihre Entspannung um neu auftanken zu können.
♥♥♥
♥♥♥
Von meiner Erfahrung des El Castillo berichtet, stand auch sehr schnell für sie fest dort die Festlichkeit abzuhalten. Mir neu war allerdings das es auf der Insel auch eine professionelle Weddingplanerin gibt.


Frau Garcia Breuer und ihr Team von My Perfect Wedding kümmern sich um liebevoll um die gesamte Organisation und stehen auch mit den geladenen Gästen im Kontakt. Nicht nur der Tag selbst wird organisiert, auf Wunsch werden auch weitere Programme geplant um dieses Ereignis zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.


Ich freue mich schon darauf, und wer weiß wer sich noch alles dazu entschließt auf Teneriffa zu heiraten oder vielleicht sein Eheversprechen aufzufrischen. Ich werde jedenfalls davon berichten ♥


Mini-Bloggertreffen

....und gestern hatte ich wieder die Chance eine Bloggerin real kennenzulernen.

Hafen von Puerto de la Cruz

Mit einigen Erledigungen verbunden habe ich gegen Mittag in Puerto de La Cruz Kilchen und ihre Mum kennenlernen dürfen. Getroffen am Lago de Martiánez haben wir es uns dort in der Nähe in einem Café gemütlich gemacht und eine Runde gequatscht.

Ihnen hat es hier auf der Insel sehr gut gefallen, und dass sie wiederkommen wollen freut mich sehr. Vielleicht dann beim nächsten Mal ja bei mir oben.

Bis dahin freue ich mich jedenfalls auf ihre Fotomotive von "meiner Insel", die ich hoffentlich bald zu sehen bekomme.

Freitag, 21. September 2012

Versteckspiel

Verstecken spielen einer ganz anderen Art habe ich gestern in meinem Garten "kennengelernt".

Hat sich doch tatsächlich neben dem Wasserspeicher, versteckt hinter einer mir unbekannten Rankpflanze, die erst hübsche, verschlungene, lila-weiße Blüten und danach längliche Schoten trägt (vielleicht eine Gartenbohne?) 


eine weitere Bananenstaude "blicken" lassen.


Nicht ganz so voll in der Staude, somit ein Zeichen das Licht, Wärme und Schutz auch hier eine Rolle spielen, kann ich hoffentlich bald meinen ersten Bananenshake mit kanarischen Bananen machen.

aktuelles Foto der "bekannten" Staude

 

Donnerstag, 20. September 2012

Glockenturm # 4


 Die Ermita de San Amaro steht im Ortsteil La Paz von Puerto de La Cruz und ist die älteste Kapelle der Stadt. 


Gebaut wurde sie 1591 von den Einheimischen zu Ehren der Nuestra Señora de la Paz, und trotz der einfachen Architektur war sie eine der wichtigsten Pilgerstätten des Orotava Tals.


1713 wurde beschlossen das Gut zu erhalten und die in ihre Jahre gekommende Kapelle wurde saniert.  Im Inneren kann man ein Bild von San Amaro sehen, sowie eine Statue der Nuestra Señora de la Paz und ferner diverse Malereien mexikanischer Maler des achtzehnten Jahrhunderts.


Eine kleine Kapelle in die sich ein Blick hinein lohnt, und Bänke davor bieten einen schönen Platz um sich auszuruhen.







Anmerkung: Vielen lieben Dank an die Blogger die bei dieser "Aktion" mitmachen und mir ihre Glockentürme zeigen. Für mich immer eine Erweiterung meines Horizontes.

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